Das kleine 1x1 der Energiewelt

Was ist ein Netzbetreiber? Was macht einen Grundversorger aus und was ist eigentlich Aufgabe eines Stromzählers? All diese Fragen haben wir im Folgenden für Dich beantwortet.

Netzbetreiber

Der Netzbetreiber ist Eigentümer der Netze in einer Region. Das bedeutet, dass ihm die Leitungen und Rohre gehören, durch die der Strom bzw. das Erdgas fließt. Er ist übrigens auch Eigentümer der Zähler, die Deinen Verbrauch messen. Die Aufgabe von Netzbetreibern ist die Planung, Wartung und Instandhaltung sowie der Betrieb der Netze. Er gewährleistet eine Netzstabilität und stellt die Versorgung sicher. Der Netzbetreiber leitet im Auftrag des Stromlieferanten den Strom durch seine Leitungen hindurch –  bis zu Deiner Wohnung. Dafür zahlt der Stromlieferant - Dein Vertragspartner, von dem Du Deinen Strom kaufst - an den Netzbetreiber ein Entgelt für die Netznutzung.

 

Grundversorger 

Der Grundversorger ist jeweils das Energieversorgungsunternehmen, das die meisten Haushaltskunden vor Ort (in einem Netz der allgemeinen Versorgung) mit Strom und/oder Gas beliefert. Der Grundversorger stellt sicher,  dass jeder mit Energie beliefert wird. Wer seinen Strom- und/ oder Gasvertrag nicht anderweitig abgeschlossen hat, fällt automatisch in den Grundversorgungstarif des örtlichen Grundversorgers. Wenn Du nicht weißt, welches Unternehmen das in Deinem Fall ist, kannst Du Dich an Deinen örtlichen Netzbetreiber wenden.

 

Stromzähler

Ein Stromzähler gibt an, wie viel Strom in einer bestimmten Zeitspanne in einem Haushalt verbraucht wird. Multipliziert man den Jahresverbrauch mit dem Strompreis, ergibt sich der Rechnungsbetrag, den Du als Kunde auf Deiner Rechnung findest. Der Verbrauch wird in Kilowattstunden (kWh) angegeben.