10 nützliche Energiespartipps für Dich

Energiesparen rechnet sich gleich doppelt: Du schonst damit nicht nur Dein Portemonnaie, sondern auch das Klima durch weniger CO2-Ausstoß. Also los geht's...

 

Tipp 1: Öfter mal den Stecker ziehen

Ein heimlicher Stromdieb ist das Ladegerät. Ziehe es, nachdem Du zum Beispiel Dein Smartphone aufgeladen hast, aus der Steckdose, da es sonst weiter Strom verbraucht. Dies gilt auch fürs Notebook: Hier solltest Du den Netz- und den Gerätestecker ziehen, sonst entlädt der Adapter das Gerät wieder.

 

Tipp 2: Bye-bye, Stand-by!

Lässt Du Deine Geräte oft im Stand-by-Modus? Es ist nicht notwendig, dass Fernseher, Blu-ray-Player oder Home Entertainment allzeit bereit sind. Zehn Prozent des privaten Stromverbrauchs gehen auf die Rechnung des Stand-by-Modus. Schalte deshalb alle Geräte per Knopfdruck direkt am Gerät aus. Oder nutze eine abschaltbare Steckerleiste.

 

Tipp 3: Warum ein Schoner nicht schont

Ob blubbernde Fische oder leuchtende Farben als Bildschirmschoner – die bunte „Pausenunterhaltung“ auf Deinem PC hebelt die Energiesparfunktion von Rechner und Monitor aus. Besser ist dies: Schalte lieber die automatische Ausschaltfunktion ein, das schont den Bildschirm und natürlich auch Deine Stromrechnung.

 

Tipp 4: Buchstaben geben Auskunft

Beim Neukauf von Haushaltsgeräten solltest Du auch auf den Energieverbrauch achten – Auskunft gibt das EU-Label. Kühl- und Gefrierschränke kommen seit Mitte 2012 nur noch mit der Energieeffizienzklasse A+ oder besser in den Handel. Die momentan beste Energieeffizienzklasse heißt A+++. Diese Geräte sind in der Anschaffung kaum teurer und rechnen sich bereits nach kurzer Zeit: Mit einer A+++-Kühl-/Gefrierkombi sparst Du gegenüber einem A-Gerät jährlich bis zu 60 Prozent Energie – das entspricht etwa 30 Euro im Jahr.

 

Tipp 5: Beim Frieren ganz cool bleiben

Regelmäßiges Abtauen (neue Geräte circa zweimal im Jahr) zahlt sich eiskalt auf Deinen Energieverbrauch aus – und Du kannst damit jährlich rund 28 Kilogramm CO2 vermeiden. Es gilt die Regel: Je dicker die Eisschicht, desto höher der Verbrauch. Auch der richtige Standort ist maßgebend: Direkte Sonneneinstrahlung oder eine Platzierung direkt neben dem Herd lassen den Stromverbrauch ansteigen.

 

Tipp 6: Küche auf Sparflamme

Jeder Topf hat seinen Deckel – und jede Herdplatte hat ihren Topf. Allein durch die richtige Wahl des Kochtopfdurchmessers kannst Du enorm sparen: Ist der Topf ein bis zwei Zentimeter kleiner als die Herdplatte, vergeudest Du bis zu 30 Prozent Energie.

 

Tipp 7: Richtig einheizen

Beim Backofen kannst Du die Nachwärme sinnvoll nutzen. Liegt die Backzeit zum Beispiel über 40 Minuten, kannst Du bereits zehn Minuten früher abschalten. Das Vorheizen kannst Du Dir meistens auch sparen: Die wenigsten Speisen benötigen eine exakte Starttemperatur – außerdem verbraucht das Vorheizen bis zu 20 Prozent mehr Strom.

Gut zu wissen: Bei jedem Öffnen der Backofentür gehen 20 Prozent der Wärme verloren. Also lieber einmal weniger gucken, ob der Kuchen noch da ist.

 

Tipp 8: Bewusster Luft holen

Durch dauerhaft gekippte Fenster entweicht die Wärme aus den Räumen, ohne dass für ausreichenden Luftwechsel gesorgt ist. Kosten- und energiebewusstes Lüften erreichst Du nur durch mehrfaches Stoßlüften pro Tag.

Und so geht’s: Heizung runterdrehen und Fenster weit öffnen – bei Frost zwei bis drei Minuten, bei Temperaturen über 15 Grad eine Viertelstunde. Danach Fenster schließen und Heizung wieder aufdrehen – so atmest Du frische Luft, ohne zu frieren.

 

Tipp 9: Waschtag im Schongang

Moderne Waschmittel reduzieren die Waschtemperatur und damit den Stromverbrauch. Für normal verschmutzte Wäsche reichen 60 Grad Celsius, für Buntwäsche 30 bis 40 Grad Celsius. Wenn Du starke Flecken vorher einweichst oder Fleckenmittel verwendest, entfällt die stromfressende Vorwäsche.

 

Tipp 10: Alles in trockenen Tüchern

Wenn Du Deine Wäsche bereits in der Waschmaschine mit 1.200 Umdrehungen oder mehr schleuderst, ersparst Du Deinem Trockner harte Arbeit und verbrauchst am Ende weniger Energie. Deine Wäsche wird geschont, wenn Sie nicht länger als nötig im Trockner rotiert. Wir empfehlen, Wäschestücke von gleicher Beschaffenheit und Dicke gemeinsam zu trocknen, um ein Schrumpfen der dünnen Fasern zu vermeiden. Kleiner Tipp: Die regelmäßige Reinigung des Flusensiebs vermeidet eine längere Trocknungszeit.